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ALBANIEN
>> Albanien, mit
einer Fläche von 28.748 km² und einer Bevölkerung von ca. 3,58 Mio.,
beendete 1991 eine 46 Jahre andauernde Periode kommunistischer Diktatur und
Isolation. Seit diesen ersten freien Wahlen hat das Land spürbare
Fortschritte auf seinem Weg zu einem demokratischen Land gemacht, obwohl es
nach wie vor Defizite gibt.
Durch die lange Isolation in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht, wurde Albanien zum Armenhaus Europas und ist jetzt erst auf dem Weg, sich zu etablieren. Das Land liegt im Vergleich zu den angrenzenden Staaten in wirtschaftlicher Hinsicht zurück, bietet aber beispielsweise in Bezug auf die niedrigen Lohnkosten interessante Möglichkeiten. Obwohl also das Land noch immer zu den ärmsten in Europa zählt, verzeichnet die albanische Wirtschaft ein stetes Wachstum. So betrug das Wirtschaftswachstum im Jahr 2005 5,5%. Die Inflationsrate lag 2005 bei 2,4%. Das Wirtschaftswachstum gründet sich auf eine anhaltende Aktivität der Bauindustrie, darüber hinaus auch von Kleingewerbe und Dienstleistungen. Wachstumsmotoren in Albanien sind nicht so sehr der Export, sondern die lokale Bauwirtschaft, leicht erklärbar durch den hohen Nachholbedarf, hohe Investitionen von div. Auslandsalbanern und natürlich der gesteigerte Konsumbedarf. Seit 1997 konnten deutliche Fortschritte beim Aufbau marktwirtschaftlicher Strukturen erreicht werden. Unterstützt durch ein 1992 zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank (WB) eingeleitetes Reformprogramm wurden die Preise liberalisiert, Kleinbetriebe in allen Sektoren privatisiert und die Währung (Lek) konvertibel. Die Regierung verfolgt eine zurückhaltende Fiskalpolitik. Sie bemüht sich, das Investitionsklima zu verbessern und ausländischen Investoren Anreize zu bieten. Österreich ist wichtigster ausländischer Investor in Albanien.
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