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    MONTENEGRO

>>  Das Land zählt mit etwa 675.000 Einwohnern und einer Fläche von 13.812 km² zu den kleinsten Staaten Südosteuropas.

Nach der am 21. Mai 2006 abgehaltenen Volksabstimmung über die Unabhängigkeit des Landes und der formalen Unabhängigkeitserklärung durch die montenegrinische Regierung am 03. Juni 2006, wurde Montenegro am 12. Juni 2006 offiziell von der EU als eigenständiger Staat anerkannt.

Die montenegrinische Wirtschaft befindet sich weiter in der Übergangsphase zwischen sozialistischer Wirtschaft und sozialer Marktwirtschaft. Das im europäischen Vergleich relativ dünn besiedelte, gebirgige Land verfügt über Bodenschätze wie Bauxit, Eisenerz und Braunkohle. In der Agrarwirtschaft werden vor allem Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Tabak, Wein, Zitrusfrüchte, Oliven und Feigen angebaut. Der Tourismus spielt in Montenegro eine bedeutende Rolle, werden doch allein 15% des BIP durch diesen Wirtschaftszweig erwirtschaftet.  Ein großes Problem stellt die hohe Arbeitslosigkeit dar.

Die ökonomische Entwicklungsstrategie ist auf einige wichtige Wirtschaftszweige orientiert. Priorität haben dabei die Entwicklung der Landwirtschaft, die Produktion "sauberer" Energie, das Seewesen und jedenfalls der Fremdenverkehr. Montenegro unternimmt große Anstrengungen, seine frühere gute Stellung im Tourismusbereich wieder zu erreichen. Das Land hat hierfür aus geographischen und kulturellen Gründen sehr gute Voraussetzungen.

Im Jahr 1999 wurde als Währung die Deutsche Mark eingeführt. Im Zuge der Umstellung der Deutschen Mark auf den Euro wird seit 2002 als Landeswährung der Euro verwendet.