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    UKRAINE

   

   

>> Mit einer Fläche von 603.700 km² ist die Ukraine das zweitgrößte Land Europas. Die Einwohnerzahl von 48,4 Mio. liegt knapp unter jenen von Frankreich oder Italien. Wie auch in den meisten anderen von uns bearbeiteten Märkten, verfügt die Bevölkerung über ein ausgezeichnetes Bildungsniveau und eine hohe Rate von Hochschulabsolventen. Neben Russland sind Deutschland, Italien und die Türkei die Haupthandelspartner des Landes.

Die Freigabe der Preise nach Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1991 und die unter zu starker lokaler Beeinflussung begonnene Privatisierung der Wirtschaft, verbunden mit einer sehr starken Inflation bis Hyperinflation, führten zu einer Verringerung der Produktivitätsleistung auf unter 40% im Jahr 1999 gegenüber dem Jahr 1991. Der im Jahr 2000 eingeleitete ernsthaftere Reformprozess konnte diese Entwicklung jedoch nicht nur stoppen, sondern führte zu einem ansehnlichen Wirtschaftswachstum in den Folgejahren. Die Angleichung an international übliche Rechtsnormen (2004 passierte das Gesetz für den privaten Landbesitz das ukrainische Parlament) führte zu einer beständig steigenden Zahl der ausländischen Direktinvestitionen. So konnten besonders in den Jahren 2003 und 2004 Meilensteine in den Reformbemühungen des Landes gesetzt werden.

Durchwegs attraktive Steuersätze, die Einkommenssteuer beträgt seit 2004 13% „flat“, die Körperschaftssteuer beträgt seit Jänner 2004 25%. Verbunden mit der notwendigen Rechtssicherheit bilden diese steuerlichen Rahmenbedingungen die Grundlage für eine weitere positive Entwicklung des Landes. Abschließend ist zu sagen, dass die Ukraine, vor allem durch ihre Verbundenheit zum gesamten Wirtschaftsraum der CIS Mitgliedsstaaten und das Freihandelsabkommen mit ihnen, sowie ihre Nähe zu den neuen Mitgliedsstaaten der europäischen Union, ein Markt mit viel Fantasie und besonders hohem Potential für internationale Investoren ist.